To Go Verpackungen
To Go Mehrweg Verpackungen
Unsere Übersicht über nachhaltige Verpackungen To Go. Schön mit Motiv zu bedrucken als Austattung für die Gastronomie oder Unternehmen, als Werbeartikel oder Giveaway oder als Merchandise.
So wählen wir aus:
- Möglichst aus Europa
- Hohe Qualität
- Auslaufsicher, schadstofffrei und lebensmittelsicher
- In der Spülmaschine zu reinigen
- Gut zu bedrucken
Hier ist unsere Auswahl, die wir ständig erweitern, wenn wir von neuen To Go Verpackungen überzeugt sind. Wir beraten Sie gerne und schicken Ihnen auch gerne Muster zum Ausprobieren.
Konkretes Angebot und persönliche Beratung sind absolut kostenlos und unverbindlich
Inklusive Grafik-Daten Check. Sie schicken Ihr Logo, wir prüfen und helfen
Die Produktion starten erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe
Bestellung kann bis zur endgültigen Druckfreigabe kostenfrei storniert werden
Bei uns haben Sie immer eine:n persönlichen Anprechpartner:in
To-go-Lebensmittelverpackungen bedrucken – welche Mehrweglösung passt zu welcher Speise?
To-go-Verpackungen mit Logo reichen bei mplusm von Lunchboxen und Lunchpots über Mehrweg-Bowls und Menüteller bis zu Pizzaboxen und Mehrwegbesteck. Sie eignen sich für Gastronomie, Kantinen, Mitarbeiterausstattung oder Merchandise – allerdings nicht jedes Modell für jede Speise.
Vor der Auswahl sollten deshalb nicht nur Farbe und Logo betrachtet werden. Entscheidend sind Volumen, Anzahl der Fächer, Deckelkonstruktion, Auslaufsicherheit, Mikrowellen- und Spülmaschineneignung, Stapelbarkeit, Material und Rückgabe- beziehungsweise Reinigungsprozess.
Auch die Kategorie selbst ist klar von klassischen Einweg-Lebensmittelverpackungen abzugrenzen: Das aktuelle mplusm-Sortiment setzt hier vor allem auf wiederverwendbare Behälter und Zubehör, nicht auf individuell bedruckte Papier-Burgerboxen oder Einweg-Pommesschalen.
Mehrwegverpackung, Lunchbox oder Lunchpot – was ist der Unterschied?
Mehrwegverpackung ist der Oberbegriff für einen Behälter, der für wiederholte Nutzungen vorgesehen ist. Eine Lunchbox oder ein Lunchpot beschreibt dagegen stärker die konkrete Bauform.
Lunchbox: Eine klassische Lunchbox eignet sich für Brot, Snacks oder komplette Mahlzeiten. Die Mepal Bento Take A Break Midi fasst 900 ml und besitzt zusätzlich Bento-Einsatz, kleine Box und Gabel.
Lunchpot: Ein Lunchpot arbeitet häufig mit getrennten Behältern. Beim Mepal Ellipse Mini stehen 300 ml im Hauptbehälter und 120 ml im oberen Behälter zur Verfügung. Dadurch lassen sich beispielsweise Joghurt und Müsli oder Suppe und Topping bis zum Essen getrennt transportieren.
Mehrweg-Bowl: Eine Bowl eignet sich stärker für komplette Speisen und Meal Prep. Die Mepal Cirqula mit 1 Liter kann zusätzlich zum Transport auch für Kühlschrank, Tiefkühler und – ohne Deckel – Mikrowelle verwendet werden.
Weitere klassische Modelle finden Sie unter Brotdosen und Lunchboxen mit Logo.
Unsere Mehrweg-Take-away-Lösungen
Der bestehende Überblick bleibt sinnvoll, wird aber konkreter: Die Produkte unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern vor allem bei Funktion und vorgesehenem Inhalt.
Koziol Move Bowl 0,7 l: Die in Deutschland hergestellte Bowl aus biozirkulärem Kunststoff ist auslaufsicher, stapelbar sowie für Mikrowelle, Tiefkühler und Industriespülmaschine geeignet. Ein Logo ist ab 100 Stück möglich.
Koziol Move Menu 1,1 l: Zwei getrennte Fächer sind sinnvoll, wenn Komponenten nicht miteinander vermischt werden sollen. Auch dieses Modell wird in Deutschland produziert.
Mepal Cirqula 1 l: Die in den Niederlanden hergestellte PP/TPE-Schüssel ist auslaufsicher, stapelbar sowie für Kühlschrank, Tiefkühler und Spülmaschine geeignet. In der Mikrowelle wird sie ohne den normalen Deckel verwendet.
Mehrweg-Pizzabox: Für Pizza benötigt man ein deutlich anderes Format als für Suppe oder Salat. Das aktuelle Modell wird in Deutschland aus ABS-Kunststoff hergestellt und ist für Kühlschrank, Mikrowelle und Spülmaschine ausgewiesen.
Mehrwegbesteck: Das Koziol Klikk Classic besteht aus Messer, Gabel und Löffel, die zu einer kompakten Einheit zusammengesteckt werden können. Weitere Koziol-Produkte finden Sie unter Koziol Werbeartikel; weitere Lunchprodukte von Mepal unter Mepal Werbeartikel.
Welche Größe eignet sich für welche Speise?
Die passende Größe hängt nicht nur von der Portionsmenge ab, sondern auch davon, ob Bestandteile getrennt transportiert werden sollen.
Ein 300-ml-Lunchpot ist für eine komplette große Hauptmahlzeit zu klein, kann aber gut für kleinere Portionen, Müsli oder Suppe mit separatem Topping funktionieren. Die Move Bowl fasst 700 ml und liegt damit näher an einer typischen Mahlzeitenschale.
Die Bento Take A Break Midi bietet 900 ml. Der Mepal Bento Cirqula Menüteller fasst insgesamt 1.000 ml und teilt den Inhalt in 250 ml + 250 ml + 500 ml. Die Koziol Move Menu bietet bei 1,1 Litern ebenfalls zwei getrennte Bereiche.
Für Kantinen und Gastronomie kann die Fächeraufteilung wichtiger sein als die reine Literzahl: Salat und warmes Gericht, Sauce und Beilage oder knusprige und feuchte Komponenten sollen möglicherweise bis zur Ausgabe getrennt bleiben.
Auslaufsicher, deckeldicht und luftdicht – ist das dasselbe?
Nein. Diese Begriffe sollten nicht beliebig gegeneinander ausgetauscht werden.
Die Mepal Cirqula wird als auslaufsicher sowie luft- und aromadicht beschrieben. Beim Bento Take A Break Midi nennt mplusm einen deckeldichten beziehungsweise auslaufsicheren Aufbau mit Silikondichtung.
Solche Angaben gelten immer für das konkrete Modell und dessen korrekt verschlossenen Deckel. Eine offene Schale, ein Besteckset oder eine Verpackung ohne entsprechende Dichtung besitzt diese Eigenschaft nicht automatisch.
Bei Suppen, Dressings oder anderen flüssigen Lebensmitteln sollte die ausgewiesene Dichtigkeit deshalb vor der Auswahl geprüft werden. Für trockene Sandwiches kann dieses Kriterium weniger entscheidend sein.
Mikrowellengeeignet – darf der Deckel mit in die Mikrowelle?
Nicht automatisch. „Mikrowellengeeignet“ muss immer für die konkrete Komponente gelesen werden.
Bei der Mepal Cirqula ist die Nutzung in der Mikrowelle ausdrücklich ohne normalen Deckel vorgesehen. Der Hersteller bestätigt dieselbe Einschränkung.
Bei der Bento Take A Break Midi sind laut Produktinformation die Bento-Einsätze ohne Deckel mikrowellengeeignet. Daraus darf nicht geschlossen werden, dass die komplette verschlossene Lunchbox unverändert erwärmt werden kann.
Beim Mepal Lunchpot Ellipse ist der große Behälter für die Mikrowelle vorgesehen; der Hersteller nennt hierfür zusätzlich konkrete Leistungs- und Anwendungshinweise.
Für Unternehmen, die Lunchboxen als Mitarbeiterausstattung bestellen, kann dieser kleine Unterschied im Alltag relevanter sein als eine zusätzliche Logo-Farbe.
Was besagt die Mehrwegangebotspflicht aktuell?
Die deutsche Mehrwegangebotspflicht gilt bereits seit dem 1. Januar 2023 und ist keine neue Regelung mehr. Nach § 33 VerpackG müssen Letztvertreiber unter den gesetzlichen Voraussetzungen für Lebensmittel und Getränke, die von ihnen in Einwegkunststoff-Lebensmittelverpackungen beziehungsweise Einweggetränkebecher abgefüllt werden, grundsätzlich auch eine Mehrwegalternative anbieten.
Diese Mehrwegalternative darf nicht zu einem höheren Preis oder zu schlechteren Bedingungen angeboten werden als die entsprechende Einweglösung. Die genauen Pflichten hängen jedoch vom konkreten Betrieb und Verpackungsfall ab.
Für kleine Unternehmen gibt es Erleichterungen: Betriebe mit nicht mehr als fünf Beschäftigten und höchstens 80 m² Verkaufsfläche können die gesetzlichen Voraussetzungen nach § 34 VerpackG unter anderem dadurch erfüllen, dass sie das Abfüllen in mitgebrachte Mehrwegbehältnisse anbieten.
Seit 12. August 2026 gilt außerdem die neue EU-Verpackungsverordnung (EU) 2025/40. Sie verschärft und harmonisiert den europäischen Rahmen für Verpackungsvermeidung, Recyclingfähigkeit und Wiederverwendung. Weitere spezielle Take-away-Pflichten der EU folgen gestaffelt, unter anderem 2027 und 2028.
Für die konkrete Umsetzung in Restaurant, Kantine, Catering oder Filialsystem sollte der jeweilige rechtliche Anwendungsfall gesondert geprüft werden.
Ist BPA-frei automatisch dasselbe wie lebensmittelsicher?
Nein. „BPA-frei“ beschreibt zunächst nur einen bestimmten Stoff beziehungsweise dessen Abwesenheit und ist keine vollständige Bewertung aller Anforderungen an Lebensmittelkontaktmaterialien.
Für Materialien und Gegenstände mit Lebensmittelkontakt gilt ein eigener europäischer Rechtsrahmen. Entscheidend ist deshalb, dass ein Behälter für den vorgesehenen Lebensmittelkontakt geeignet ist.
Bei den konkret geprüften Mepal- und Koziol-Modellen werden entsprechende Lebensmittelkontakt- beziehungsweise BPA-Angaben auf den Produktseiten ausgewiesen. Sie sollten dennoch immer artikelbezogen gelesen werden.
Für den Einkauf gilt daher: Nicht nur nach dem Schlagwort „BPA-frei“ filtern, sondern auch Temperatur, Lebensmittelart, Reinigung und vorgesehene Nutzung berücksichtigen.
Welche Druckmöglichkeiten gibt es bei Mehrweg-To-go-Verpackungen?
Die mögliche Werbeanbringung hängt stark von Form, Material und Deckel ab. Eine große Schüssel besitzt nicht automatisch eine große bedruckbare Fläche.
- Tampondruck: Der Tampondruck eignet sich für kompakte Werbeflächen auf dreidimensionalen Produkten. Bei der Mepal Cirqula 1 l stehen beispielsweise 40 × 15 beziehungsweise 50 × 15 mm zur Verfügung.
- Siebdruck: Der Siebdruck wird bei ausgewählten Lunchboxen und der aktuellen Pizzabox eingesetzt. Bei der Bento Take A Break Midi sind beispielsweise bis 120 × 60 mm auf dem Deckel vorgesehen.
- Digital-/Vollfarbdruck: Die Bento Take A Break Midi bietet auf dem Deckel eine vollfarbige Fläche von bis zu 156 × 105 mm. Für ein komplexeres Kampagnenmotiv kann dies mehr Spielraum bieten als ein kleines Tampondrucklogo.
- Lasergravur: Die Lasergravur ist bei geeigneten Produkten beziehungsweise Komponenten möglich. Bei der Pizzabox werden mehrere Gravurpositionen ausgewiesen; auch das Koziol Klikk Besteck kann graviert werden.
Welche Veredelung am besten geeignet ist, hängt deshalb nicht nur vom Logo ab, sondern auch davon, wo die Werbung sichtbar sein soll: Deckel, Seitenfläche, Besteck oder Transportklappe.
Ein großes Logo oder eine kleine Kennzeichnung – was funktioniert besser?
Bei To-go-Verpackungen muss die Logo-Größe mit der Nutzung zusammenpassen. Ein möglichst großes Motiv ist nicht automatisch die sinnvollste Lösung.
Bei der Bento Take A Break Midi kann der Deckel vollfarbig auf 156 × 105 mm individualisiert werden. Die Cirqula 1 l besitzt dagegen nur schmale Seitenflächen von maximal 50 × 15 mm im geprüften Tampondruck.
Bei einer Gastronomie-Mehrwegbox kann außerdem eine dezente Kennzeichnung sinnvoll sein, wenn das Produkt mehrfach verwendet und möglicherweise in ein Pfand- oder Rückgabesystem eingebunden wird. Bei einem Mitarbeitergeschenk darf die Gestaltung dagegen stärker als klassische Markenfläche funktionieren.
Logo-Position und Rückgabeprozess sollten deshalb gemeinsam gedacht werden.
Mehrweg-Pizzaverpackung – wann ist sie sinnvoll?
Die vorhandene Produktidee bleibt sinnvoll: Eine Mehrweg-Pizzabox kann eine Alternative zum klassischen Einweg-Pizzakarton sein, wenn Rückgabe, Reinigung und erneute Ausgabe organisatorisch funktionieren.
Das aktuelle mplusm-Modell wird in Deutschland aus ABS-Kunststoff hergestellt und ist für Spülmaschine, Mikrowelle und Kühlschrank ausgewiesen. Verschiedene Deckel-/Box-Farbkombinationen stehen zur Auswahl.
Die bisherige Aussage, Mehrweg-Pizzaverpackungen würden automatisch langfristig Kosten sparen, wird nicht übernommen. Ob sich ein System wirtschaftlich lohnt, hängt unter anderem von Anschaffung, Umlaufzahl, Rücklaufquote, Reinigung, Verlust und Logistik ab.
Auch eine pauschale Aussage, dass jede Mehrwegbox Pizza länger knusprig hält, wäre ohne konkrete technische Prüfung nicht belastbar.
Mehrwegbesteck – wann ist es besser als Einwegbesteck?
Mehrwegbesteck ist vor allem dann sinnvoll, wenn es tatsächlich zurückgegeben beziehungsweise vom Nutzer wiederholt verwendet und ordnungsgemäß gereinigt wird.
Das Koziol Klikk Classic besteht aus Messer, Gabel und Löffel und wird in Deutschland produziert. Die Teile lassen sich zu einer kompakten Einheit zusammenstecken und sind spülmaschinengeeignet.
Die bisherige Aussage, Mehrwegbesteck sei grundsätzlich „hygienischer“ als Einwegbesteck, wird nicht übernommen. Hygiene hängt bei einem Mehrwegsystem wesentlich von Reinigung, Lagerung und Handling ab.
Auch die sichtbare Materialstruktur ist zu beachten: Beim Koziol-Bio-Circular-Material können durch die enthaltenen Bestandteile leichte optische Unterschiede zwischen Produktionschargen auftreten.
Made in Germany, Made in Europe oder nur dort bedruckt – was ist der Unterschied?
Herstellungsort und Veredelungsort sollten getrennt betrachtet werden.
Move Bowl, Move Menu, Klikk Classic und die aktuelle Mehrweg-Pizzabox werden als Made in Germany ausgewiesen. Die geprüften Mepal-Modelle Cirqula, Bento Take A Break und Lunchpot Ellipse werden in den Niederlanden produziert.
Bei anderen Produkten des Sortiments kann die Ware dagegen außerhalb Europas hergestellt und erst in Europa mit dem Logo versehen werden. Die Angabe „in Europa bedruckt“ ist deshalb nicht automatisch mit „Made in Europe“ gleichzusetzen.
Wenn der Produktionsort ein Beschaffungs- oder Ausschreibungskriterium ist, prüfen wir dies am konkreten Modell.
Sind Mehrweg-To-go-Verpackungen automatisch nachhaltiger als Einweg?
Nein. Mehrweg besitzt grundsätzlich das Potenzial, Einwegverpackungen zu vermeiden – entscheidend ist aber, dass der Behälter ausreichend oft tatsächlich wiederverwendet wird.
Eine Mehrwegbox benötigt Material für Herstellung, muss transportiert und nach jeder Nutzung gereinigt werden. In einem funktionierenden Umlaufsystem verteilt sich dieser Aufwand auf viele Nutzungen. Geht ein großer Teil der Behälter bereits nach einmaliger Verwendung verloren, verschlechtert sich diese Bilanz.
Auch „recycelbar“ und „recycelt“ sind unterschiedliche Aussagen. Die Koziol Move Bowl wird als recycelbar beschrieben; das bedeutet nicht automatisch, dass sie aus Recyclingkunststoff besteht.
Deshalb kommunizieren wir lieber konkrete Merkmale wie Mehrweg, Made in Germany, Recyclingmaterial, biozirkulärer Kunststoff oder spülmaschinengeeignet, sofern sie für das jeweilige Produkt belegt sind, statt die gesamte Kategorie pauschal als umweltfreundlich zu bezeichnen.
Was muss ein Gastronomiebetrieb bei einem Mehrwegsystem organisatorisch bedenken?
Die Verpackung allein macht noch kein funktionierendes Mehrwegsystem. Rückgabe und Reinigung müssen genauso geplant werden wie die Ausgabe.
- Behältergröße: Welche Speisen werden tatsächlich ausgegeben?
- Dichtigkeit: Werden Suppen, Sauce oder Dressing transportiert?
- Rückgabe: Gibt es Rücknahmestellen, Pfand oder eine andere organisatorische Lösung?
- Reinigung: Passt der Behälter zum vorhandenen Spülprozess?
- Lagerung: Lassen sich die Boxen leer sinnvoll stapeln?
- Deckelmanagement: Werden Behälter und Deckel gemeinsam zurückgegeben und gelagert?
- Logo: Soll das Branding nur die eigene Marke zeigen oder muss eine neutrale Nutzung innerhalb eines Systems möglich bleiben?
Für Kantinen und Mitarbeiterrestaurants kann eine dauerhaft ausgegebene persönliche Lunchbox organisatorisch etwas anderes sein als ein öffentliches Gastro-Pfandsystem.
Ab welcher Stückzahl lassen sich To-go-Verpackungen mit Logo bestellen?
Die Mindestmenge hängt stark vom Modell ab.
Mepal Cirqula, Mepal Bento Take A Break und die aktuelle Mehrweg-Pizzabox werden laut Produktinformationen bereits ab 25 Stück individualisiert. Die Koziol Move Bowl, Move Menu und Klikk Classic starten bei 100 Stück mit Logo.
Dabei kann die erste sichtbare Preisstaffel höher beginnen als die technisch mögliche Mindestmenge. Die konkrete Mindestbestellmenge sollte deshalb aus der Produktinformation und nicht allein aus der ersten Preiszeile abgeleitet werden.
Wann ist eine individuelle Mehrwegbox nicht die richtige Lösung?
Eine eigene Mehrwegbox ist ungeeignet, wenn Rücklauf, Reinigung oder Wiederverwendung nicht realistisch organisiert werden können.
Für ein einmaliges Straßenfest mit überwiegend auswärtigen Gästen kann ein individuelles Pfandsystem beispielsweise organisatorisch schwieriger sein als in einer Betriebskantine mit täglich wiederkehrenden Nutzern.
Auch eine 1-Liter-Bowl ist keine gute Wahl für jede Speise. Für Pizza braucht es ein anderes Format, für Müsli mit getrennten Zutaten kann ein Lunchpot geeigneter sein und für Besteck reicht eine kleine Werbefläche möglicherweise völlig aus.
Wenn ein Betrieb keine eigene Rücklauflogistik aufbauen möchte, sollte zunächst geprüft werden, welche andere Mehrweg- oder Befülllösung zum konkreten gesetzlichen und betrieblichen Rahmen passt.
Was wird beim Einkauf von To-go-Verpackungen häufig übersehen?
- „Mehrweg“ bedeutet nicht automatisch „nachhaltig“: Die tatsächliche Anzahl der Wiederverwendungen ist entscheidend.
- Recycelbar ist nicht dasselbe wie aus Recyclingmaterial: beide Aussagen getrennt prüfen.
- Auslaufsicher ist eine Produkteigenschaft: sie darf nicht pauschal auf jede Lunchbox oder Schale übertragen werden.
- Mikrowellengeeignet kann nur einzelne Komponenten betreffen: bei Cirqula beispielsweise ohne normalen Deckel.
- Spülmaschinentemperaturen unterscheiden sich: Mepal nennt bei geprüften Serien andere Grenzen als Koziol bei seinen Gastro-Bowls.
- Eine große Box besitzt nicht automatisch eine große Logofläche: Cirqula bietet trotz 1 Liter Inhalt nur eine schmale Tampondruckfläche.
- BPA-frei ist keine vollständige Lebensmittelkontaktbewertung: Einsatzzweck und Gesamtmaterial berücksichtigen.
- Pfand und Rückgabe gehören zur Beschaffung: der Einkauf der Boxen allein löst den Kreislauf nicht.
- Made in Europe und EU-Veredelung sind unterschiedliche Angaben.
- Mehrweg-Pizzaboxen sparen nicht automatisch Kosten: Umläufe, Reinigung, Verlust und Logistik entscheiden mit.
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- Speise und Einsatz festlegen: Klären Sie zuerst, ob Lunchbox, Lunchpot, Bowl, Menüteller, Pizzabox oder Besteck benötigt wird.
- Funktion prüfen: Entscheiden Sie anhand von Volumen, Fächern, Dichtigkeit, Mikrowelle, Spülmaschine und gegebenenfalls Stapelbarkeit.
- Menge bestimmen: Je nach Modell sind individuelle Projekte beispielsweise ab 25 oder 100 Stück möglich.
- Logo hochladen: Wir prüfen Position, Größe und passende Veredelung wie Tampon-, Sieb-, Vollfarbdruck oder Lasergravur.
- Vorschau freigeben: Vor Produktionsbeginn erhalten Sie eine Darstellung der geplanten Individualisierung. Erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe startet die Umsetzung.
Weitere Informationen finden Sie unter Wie Sie Artikel anfragen.
Welche To-go-Verpackung passt zu Ihrem Betrieb?
Für eine Betriebskantine kann eine stapelbare Bowl oder ein Menüteller mit getrennten Fächern sinnvoll sein. Für Mitarbeiter, die Müsli und Joghurt getrennt transportieren möchten, passt ein Lunchpot besser. Eine Pizzeria benötigt ein völlig anderes Format, während ein Mehrwegbesteckset die Behälter ergänzen kann.
Wenn Sie uns Speisenart, gewünschtes Volumen, Stückzahl, Reinigungsprozess und Logo nennen, können wir die Auswahl gezielt auf die tatsächlich passende Mehrweglösung eingrenzen. Bei Fragen zu Dichtigkeit, Mikrowelle, Spülmaschine, Lebensmittelkontakt oder Veredelung können Sie uns auch telefonisch erreichen.