Rucksäcke
Laptop Rucksäcke, Bauchtaschen und Fahrrad Rucksäcke mit Logo bedrucken
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Rucksäcke mit Logo – welches Modell passt zu Mitarbeitern, Kunden und Events?
Rucksäcke mit Logo können weit mehr sein als klassische Werbeartikel: Als Firmen-Rucksack begleiten sie Mitarbeiter zwischen Büro, Homeoffice und Kundentermin, beim Onboarding gehören sie zur praktischen Erstausstattung und als Merchandise können sie dauerhaft Teil des Markenauftritts werden. Entscheidend ist deshalb nicht die möglichst große Auswahl, sondern die Frage, welcher Rucksack im späteren Alltag tatsächlich gebraucht wird.
Bei unserer Auswahl achten wir besonders auf Funktion, Qualität, nachvollziehbare Material- und Nachhaltigkeitsmerkmale sowie ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein leichter Sportbeutel erfüllt dabei eine völlig andere Aufgabe als ein gepolsterter Laptop-Rucksack, ein Rolltop für den Arbeitsweg oder ein Fahrradrucksack mit Gepäckträgerbefestigung. Auch für das Branding gilt: Ein großer Rucksack besitzt nicht automatisch eine große oder gut zugängliche Fläche für Ihr Firmenlogo.
Für die Auswahl sind daher vor allem Volumen, Laptopgröße, Eigengewicht, Tragesystem, Fächeraufteilung, Verschluss, Wetterschutz, Werbefläche und benötigte Stückzahl relevant. Die Rucksäcke in unserem Sortiment sind für eine individuelle Logo-Veredelung vorgesehen; welche Druck- oder Sticktechnik möglich ist, hängt jedoch vom jeweiligen Modell und dessen Konstruktion ab.
Welche Rucksack-Modelle eignen sich als Werbeartikel?
Als Werbeartikel eignen sich unterschiedliche Rucksackarten – das passende Modell richtet sich vor allem nach dem geplanten Einsatz.
Laptop- und Business-Rucksäcke: Für Mitarbeiterausstattung, Außendienst, Recruiting und Onboarding sind gepolsterte Laptopfächer und eine sinnvolle Innenorganisation oft wichtiger als eine besonders große Werbefläche. Der Wenger Carbon bietet beispielsweise 30 Liter Volumen und ein Fach für Laptops bis 17 Zoll.
Rolltop-Rucksäcke: Modelle wie AquaPack und Louis besitzen einen Rollverschluss. Diese Bauform prägt nicht nur die Optik, sondern verändert auch Zugriff und Aufbau des Hauptfachs.
Fahrradrucksäcke: Orbit lässt sich zusätzlich am Gepäckträger befestigen und besitzt ein 15-Zoll-Laptopfach. Für Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad pendeln, kann das einen konkreteren Mehrwert bieten als ein normaler Daypack.
Kurierrucksäcke: Der Halfar Economy besteht aus LKW-Plane und kombiniert Rollverschluss, gepolsterten Rücken sowie Brust- und Hüftgurt. Diese Konstruktion eignet sich eher für einen robusten, urbanen Einsatz als ein leichter Campusrucksack.
Sportbeutel: Der Gym aus rPET wiegt nur 45 g und fasst 5 Liter. Für Events, Hochschulaktionen oder größere Promotions kann das sinnvoll sein – einen gepolsterten Arbeitsrucksack ersetzt er jedoch nicht.
Sportbeutel oder klassischer Rucksack – was ist der Unterschied?
Ein Sportbeutel ist leichter und einfacher aufgebaut; ein klassischer Rucksack bietet in der Regel mehr Struktur, Fächer und Tragekomfort. Der Gym-Sportbeutel besitzt ein großes Hauptfach mit Kordelzug, 5 Liter Volumen und ist laut Produktinformation bis 5 kg belastbar. Wer hauptsächlich ein T-Shirt, eine Trinkflasche oder kleine Giveaways transportiert, benötigt nicht zwangsläufig einen aufwendig gepolsterten Rucksack.
Für Laptop, Ladegerät und Arbeitsunterlagen sieht das anders aus. Ein AquaPack besitzt beispielsweise ein gepolstertes 15,6-Zoll-Laptopfach, gepolsterte Schultergurte und ein Rückenteil. Ein Business-Rucksack wie der Wenger Carbon bietet zusätzlich mehrere Organisations- und Schnellzugriffsfächer. Der spätere Einsatzzweck sollte deshalb vor dem Preisvergleich feststehen.
Rolltop oder klassischer Reißverschluss-Rucksack – was spricht wofür?
Ein Rolltop wird am oberen Bereich eingerollt beziehungsweise umgeschlagen, während ein klassischer Business-Rucksack sein Hauptfach meist direkt über einen Reißverschluss öffnet. Rolltops wie Louis oder AquaPack wirken reduziert und bieten durch den oberen Aufbau einen anderen Zugriff auf den Stauraum.
Wer häufig Kabel, Ladegeräte, Dokumente und kleinere Arbeitsutensilien getrennt organisieren möchte, kann mit einem stärker unterteilten Reißverschluss-Rucksack besser bedient sein. Wer dagegen ein großes Hauptfach und die typische Rolltop-Optik bevorzugt, sollte diese Bauform gezielt vergleichen.
Welche Rucksäcke eignen sich als Laptop-Rucksack und Firmen-Rucksack?
Ein Laptop-Rucksack sollte zuerst zur tatsächlichen Größe der eingesetzten Firmengeräte passen. Gesamtvolumen allein ist dafür kein zuverlässiges Kriterium. AquaPack ist beispielsweise für Laptops bis 15,6 Zoll ausgelegt, Orbit für 15 Zoll und der Wenger Carbon für Geräte bis 17 Zoll.
Besonders interessant für die dauerhafte Mitarbeiterausstattung sind die Wenger Laptop-Rucksäcke. Die Marke ist in unserem Sortiment klar auf den Business-Alltag ausgerichtet: Laptopfächer, Organizer, Dokumentenfächer und weitere praktische Details machen die Modelle zu echten Arbeitsmitteln statt zu reinen Werbeträgern. Gerade wenn Mitarbeiter regelmäßig zwischen Büro, Homeoffice, Kundenterminen und Geschäftsreisen wechseln, kann ein gut organisierter Firmen-Rucksack täglich genutzt werden.
Bei Wenger achten wir deshalb nicht nur auf den Stückpreis, sondern auf das Verhältnis aus Ausstattung, Qualität, Laptopgröße und gewünschter Stückzahl. Aus unserer Sicht sind die Modelle gerade für Unternehmen interessant, die bei ihrer Mitarbeiterausstattung hohe Funktionalität mit einem stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnis verbinden möchten.
Ist ein 17-Zoll-Laptopfach automatisch besser als 15,6 Zoll?
Nein. Ein größeres Laptopfach ist nur dann ein Vorteil, wenn entsprechend große Geräte tatsächlich eingesetzt werden. Der Wenger Carbon bietet 30 Liter Volumen und Platz für einen 17-Zoll-Laptop, wiegt selbst aber rund 1,5 kg. Der Thule Notus ist mit 20 Litern und 568 g deutlich kompakter und für kleinere Geräte ausgelegt.
Bei einer einheitlichen Mitarbeiterausstattung empfehlen wir daher, den vorhandenen Gerätepark vorher zu prüfen. „Größer“ bedeutet beim Firmen-Rucksack nicht automatisch „besser“ – Laptopformat, benötigter Stauraum und Eigengewicht sollten zusammenpassen.
Wie viel Liter braucht ein Business-Rucksack wirklich?
Die Literzahl beschreibt den Stauraum, sagt allein aber wenig über Laptopfach, Innenorganisation oder Tragekomfort aus. Thule Notus bietet 20 Liter, Wenger Carbon 30 Liter und der UrbanOne Travel Backpack 33 Liter. Der Gym-Sportbeutel kommt dagegen mit 5 Litern aus.
Für Notebook, Ladegerät, Trinkflasche und wenige Unterlagen kann ein kompakteres Modell ausreichend sein. Wer zusätzlich Kleidung, umfangreicheres Zubehör oder Reisegepäck transportieren möchte, benötigt mehr Volumen. Für eine Firmenausstattung fragen wir deshalb lieber nach dem typischen Arbeitsalltag, statt pauschal eine bestimmte Literzahl zu empfehlen.
Fahrradrucksack oder normaler Laptop-Rucksack – was merkt man im Alltag?
Ein Fahrradrucksack kann Funktionen besitzen, die beim normalen Weg vom Parkplatz ins Büro nicht benötigt werden. Orbit lässt sich beispielsweise am Gepäckträger befestigen und besitzt Reflexelemente, ein 15-Zoll-Laptopfach, ein AirTag-Fach und eine Trolley-Schlaufe.
Für Mitarbeiter, die zwischen Fahrrad, Bahn und Büro wechseln, sind solche Details praktisch. Wer hauptsächlich mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann stattdessen mehr Wert auf Innenorganisation, Laptopgröße oder ein geringeres Eigengewicht legen.
Ist ein Firmen-Rucksack automatisch als Handgepäck geeignet?
Nein. Ob ein Rucksack im Flugzeug als Handgepäck akzeptiert wird, hängt von seinen Außenmaßen und den Vorgaben der jeweiligen Fluggesellschaft ab. Die Bezeichnung Business- oder Laptop-Rucksack reicht dafür nicht aus.
Ein konkretes Beispiel in unserem Sortiment ist der UrbanOne Travel Backpack. Seine Produktinformation nennt 33 Liter Volumen, 45 × 35 × 23 cm Außenmaß, ein 15,6-Zoll-Laptopfach, Clamshell-Öffnung, Sicherheitsfächer und Trolleyriemen und weist das Modell als Handgepäckgröße aus. Vor einer konkreten Flugreise sollten trotzdem immer die aktuellen Vorgaben der gebuchten Airline geprüft werden.
Wasserabweisend, spritzwassergeschützt oder wasserdicht – was ist bei Rucksäcken der Unterschied?
Diese Begriffe sollten nicht gleichgesetzt werden. Eine wasserabweisende Außenfläche bedeutet nicht automatisch, dass ein kompletter Rucksack bei längerem Starkregen wasserdicht ist.
Beim AquaPack wird die Außenfläche in den Produktdaten als wasserabweisend beschrieben; zusätzlich besitzt das Modell ein separates wasserfestes Vorderfach. Orbit und Halfar Economy werden als spritzwassergeschützt ausgewiesen. Für Fahrradpendler, Außendienst oder Outdoor-Einsätze sollte deshalb konkret geklärt werden, welcher Wetterschutz tatsächlich benötigt wird.
Welche Druckverfahren eignen sich für Rucksäcke?
Welche Veredelung am besten geeignet ist, hängt von Material, Konstruktion, Logo, gewünschter Farbigkeit und Stückzahl ab. Nicht jedes Verfahren ist auf jedem Rucksack verfügbar.
- Siebdruck: Gut geeignet für klare Motive auf dafür vorgesehenen Flächen. Beim Halfar Economy ist beispielsweise eine Siebdruckfläche von 180 × 200 mm angegeben.
- Transfer- und Digital-Transferdruck: Können je nach Modell auch mehrfarbige und detailreichere Motive ermöglichen. Louis, AquaPack, Orbit und Thule Notus bieten entsprechende Verfahren.
- Bestickung: Ist bei dafür geeigneten Rucksäcken eine hochwertige textile Veredelung. Sie benötigt jedoch eine zugängliche Stickfläche und ist für sehr feine oder fotorealistische Motive nicht automatisch die beste Wahl.
Bei sehr feinen Logos kann deshalb ein anderes Verfahren sinnvoller sein als bei einem einfachen einfarbigen Signet. Wir prüfen im konkreten Fall, welche Technik auf dem ausgewählten Modell technisch möglich ist und zum gewünschten Erscheinungsbild passt.
Wie groß kann ein Firmenlogo auf einem Rucksack sein?
Rucksackvolumen und Werbefläche sind zwei unterschiedliche Größen. Reißverschlüsse, Nähte, Taschen, Polster und Verstärkungen können die zugängliche Veredelungsfläche deutlich einschränken.
Louis besitzt beispielsweise eine ausgewiesene Frontfläche von 18 × 18 cm. Beim Halfar Economy sind im Siebdruck 180 × 200 mm möglich, während beim Thule Notus 120 × 60 mm auf der Vorderseite vorgesehen sind. Der wesentlich einfachere Gym-Sportbeutel bietet mit bis zu 23 × 32 cm sogar eine größere Siebdruckfläche als manche Businessmodelle.
Wenn ein großes Kampagnenmotiv entscheidend ist, sollte deshalb zuerst die reale Druckfläche verglichen werden – und erst danach die Größe des Rucksacks.
Wie lange hält ein Druck oder Stick auf einem Rucksack?
Eine feste Haltbarkeit in Jahren lässt sich für die gesamte Kategorie nicht seriös angeben. Nutzung, Reibung, UV-Licht, Material, Position und Veredelungsverfahren beeinflussen das Erscheinungsbild.
Eine Stickerei besitzt keine flächige Druckschicht, stellt dafür aber andere Anforderungen an Motiv und Untergrund. Ein farbiger Transfer kann feinere Details darstellen, wird im Alltag ebenfalls mechanisch beansprucht. Bei Rucksäcken, die täglich als Mitarbeiterausstattung genutzt werden, betrachten wir daher nicht nur die Optik der Druckvorschau, sondern auch die Position des Logos.
Ab welcher Stückzahl lassen sich Rucksäcke mit Logo bestellen?
Die Mindestmenge hängt vom konkreten Modell ab. Aktuelle Lager- und Markenmodelle können teilweise bereits ab 10 Stück individualisiert werden. Wenger Carbon und Thule Notus werden beispielsweise ab 10 Stück mit Logo angeboten, AquaPack ab 25 Stück. Louis, Orbit und Halfar Economy starten bei 50 Stück, der leichte Gym-Sportbeutel bei 100 Stück.
Wichtig: Die erste im Shop sichtbare Preisstaffel kann über der technisch möglichen Mindestmenge liegen. Deshalb lohnt sich bei kleinen Firmen- oder Teamauflagen ein Blick in die jeweiligen Produktinformationen beziehungsweise eine direkte Anfrage bei uns.
Wann lohnt sich eine Sonderanfertigung als Firmen-Rucksack?
Eine Sonderanfertigung wird interessant, wenn ein vorhandenes Standardmodell nicht ausreichend zur Corporate Identity oder zur gewünschten Mitarbeiterausstattung passt. Dann können beispielsweise Wunschfarbe, großflächiges Branding oder andere gestalterische Anforderungen wichtiger werden als eine möglichst kleine Mindestmenge.
Ein konkret belegtes Beispiel ist der Rucksack Louis: Neben der normalen Veredelung ab 50 Stück ist eine komplette Individualisierung ab 500 Stück vorgesehen. Dabei sind eine Wunschfarbe nach Pantone und ein Allover-Druck möglich. Gerade für größere Unternehmen, wiederkehrende Mitarbeiterprogramme oder eigene Merchandise-Kollektionen kann eine solche Sonderproduktion interessant sein.
Ob eine individuelle Produktion sinnvoller ist als ein hochwertiges Lagerprodukt, hängt von Stückzahl, Zeitplan, Corporate Design und benötigten Funktionen ab. Wir vergleichen deshalb beide Wege, bevor ein Modell festgelegt wird.
Eignen sich Rucksäcke als Mitarbeitergeschenk oder Onboarding-Ausstattung?
Ja – vor allem dann, wenn der Rucksack nicht nur Geschenk, sondern ein praktisch nutzbares Arbeitsmittel ist. Mitarbeiter, die Notebook, Ladegerät oder Unterlagen zwischen Büro, Homeoffice und Terminen transportieren, können einen guten Business-Rucksack regelmäßig einsetzen.
Für genau diesen Einsatz sind die Wenger Rucksäcke besonders interessant. Je nach Firmengerät stehen unterschiedliche Laptopgrößen und Organisationslösungen zur Verfügung. Für fahrradpendelnde Teams kann dagegen Orbit durch seine Gepäckträgerbefestigung sinnvoller sein; für Geschäftsreisen bietet der UrbanOne Travel Backpack zusätzliche Reise- und Sicherheitsfunktionen.
Als Teil eines Onboarding-Sets sollte ein Firmen-Rucksack deshalb nicht allein nach Optik ausgewählt werden. Laptopformat, Arbeitsweg, Innenorganisation und Tragekomfort entscheiden darüber, ob das Produkt nach dem ersten Arbeitstag weiter genutzt wird. Weitere Ideen finden Sie auch bei unseren Mitarbeitergeschenken.
Was unterscheidet Wenger, Thule und Halfar bei den geprüften Rucksäcken?
Wenger ist in unserem Sortiment besonders stark bei funktionalen Business- und Laptop-Rucksäcken vertreten. Der Carbon kombiniert beispielsweise 30 Liter Volumen, 17-Zoll-Laptopfach, Organizer, Schnellzugriff und atmungsaktive Rückenpolsterung. Für Mitarbeiter- und Firmenausstattung ist die Marke daher besonders interessant.
Thule bietet mit dem Notus ein kompakteres Beispiel: 20 Liter, 568 g, Recyclingmaterial und bluesign®-Kennzeichnung. Halfar zeigt mit Orbit und Economy dagegen stärker spezialisierte Konzepte – vom Fahrrad-Rucksack mit Gepäckträgerbefestigung bis zum Kurierrucksack aus LKW-Plane.
Eine pauschale Qualitätsrangfolge wäre wenig hilfreich. Entscheidend ist, welches konkrete Modell zum Arbeitsalltag, Budget, Branding und Geräteformat passt.
Gibt es Rucksäcke mit nachvollziehbaren Nachhaltigkeitsmerkmalen?
Ja. Im Sortiment finden sich Modelle mit rPET, anderen Recyclingmaterialien oder Zertifizierungen. Solche Merkmale sollten jedoch produktspezifisch betrachtet und nicht pauschal mit „nachhaltig“ gleichgesetzt werden.
Louis wird beispielsweise aus rPET gefertigt; laut Produktinformation entsprechen die eingesetzten Materialien 18 recycelten PET-Flaschen. AquaPack kombiniert Recycling-PU-Lederimitat mit rPET-Futter und ist als GRS-zertifiziert ausgewiesen. Thule Notus verwendet Recycling-Polyester und Recycling-Nylon und trägt eine bluesign®-Kennzeichnung.
Auch der Global Recycled Standard (GRS) oder ein ausgewiesener Recyclinganteil bewerten nicht automatisch sämtliche Aspekte eines fertigen Rucksacks. Beschläge, Polsterungen, Transportwege, Produktionsort und spätere Entsorgung müssen getrennt betrachtet werden. Bei mehreren der hier geprüften Modelle findet die Herstellung in Asien und die Logo-Veredelung in Europa statt. „In Europa bedruckt“ bedeutet deshalb nicht automatisch „Made in Europe“.
Kann ich Rucksäcke auch als Merch für mein Unternehmen nutzen?
Ja. Bei Merchandise sollte die Auswahl allerdings stärker über Design, Qualität und tatsächliche Nutzbarkeit erfolgen als bei einem kurzfristigen Streuartikel. Ein Rucksack wird auch außerhalb des Unternehmens getragen – genau deshalb sollte das Branding zur Zielgruppe passen.
Ein dezentes Firmenlogo auf einem hochwertigen Business-Rucksack kann im Alltag sinnvoller sein als eine sehr große Werbebotschaft. Bei größeren Merchandise-Auflagen eröffnet eine Sonderanfertigung zusätzliche Möglichkeiten: Beim Louis sind beispielsweise Pantone-Wunschfarbe und Allover-Druck im Rahmen einer kompletten Individualisierung ab 500 Stück vorgesehen.
Wann ist ein Rucksack nicht der richtige Werbeartikel?
Ein Rucksack ist nicht automatisch für jede Kampagne sinnvoll. Wenn kein realistischer Transportbedarf besteht oder ein wesentlich kompakterer Artikel denselben Zweck erfüllt, kann ein anderes Werbemittel wirtschaftlicher und praktischer sein.
Bei einer großen Messe mit mehreren tausend spontanen Kontakten wäre ein schwerer Business-Rucksack häufig überdimensioniert. Ein leichter Sportbeutel lässt sich einfacher lagern und ausgeben. Umgekehrt ist ein 5-Liter-Kordelbeutel keine sinnvolle Mitarbeiterausstattung, wenn regelmäßig ein Notebook transportiert werden soll.
Was wird beim Einkauf von Werberucksäcken häufig übersehen?
- Laptopgröße und Literzahl sind nicht dasselbe: Ein 30-Liter-Rucksack passt nicht automatisch besser zu jedem Notebook.
- Eigengewicht: Zwischen einem 45-g-Sportbeutel und einem 1,5-kg-Business-Rucksack liegt im täglichen Gebrauch ein erheblicher Unterschied.
- Großer Rucksack bedeutet nicht große Werbefläche: Nähte, Reißverschlüsse und Fächer können das Branding begrenzen.
- Wasserabweisend ist nicht wasserdicht: Die konkrete Produktangabe sollte zum geplanten Einsatz passen.
- Rolltop und Reißverschluss bieten unterschiedlichen Zugriff: Die Optik sollte nicht das einzige Auswahlkriterium sein.
- 15, 15,6, 16 und 17 Zoll sind unterschiedliche Angaben: Vor einer Teambestellung sollten die tatsächlich eingesetzten Firmenlaptops geprüft werden.
- Stick und Druck brauchen unterschiedliche Flächen: Ein Motiv, das im Transfer gut funktioniert, muss nicht automatisch sinnvoll stickbar sein.
- Recyclingmaterial kann nur einen Teil des Produkts betreffen: Beschläge, Polster und weitere Komponenten können aus anderen Materialien bestehen.
- Produktions- und Veredelungsland können verschieden sein: „In Europa bedruckt“ ist nicht mit einer europäischen Herstellung gleichzusetzen.
- Handgepäckregeln sind airlineabhängig: Bei Geschäftsreisen müssen die tatsächlichen Außenmaße mit den aktuellen Vorgaben der Fluggesellschaft verglichen werden.
- Mindestmenge und sichtbare Preisstaffel können abweichen: Gerade bei kleinen Teams lohnt sich eine konkrete Anfrage.
Wie läuft die Bestellung von Rucksäcken mit Logo ab?
- Einsatz festlegen: Klären Sie zuerst, was später transportiert wird – beispielsweise Laptop, Arbeitsunterlagen, Sportausrüstung oder Reisegepäck.
- Rucksacktyp auswählen: Vergleichen Sie Volumen, Laptopfach, Eigengewicht, Verschluss, Tragesystem und gegebenenfalls Fahrrad- oder Wetterschutzfunktionen.
- Stückzahl bestimmen: Je nach Modell beginnen die Möglichkeiten bereits bei 10, 25 oder 50 Stück; einfachere Eventmodelle können höhere Mindestmengen haben.
- Logo oder Slogan übermitteln: Wir prüfen die verfügbare Werbefläche und welches Druck- oder Stickverfahren zum Motiv und zum ausgewählten Rucksack passt.
- Druckvorschau prüfen: Vor Produktionsbeginn erhalten Sie eine Visualisierung. Erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe startet die individuelle Veredelung.
Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie unter Wie Sie Artikel anfragen.
Welcher Rucksack passt zu Ihrem Unternehmen?
Für einen großen Firmenlaptop und eine umfangreiche Businessausstattung kann ein Wenger-Modell die richtige Wahl sein. Thule Notus ist kompakter und leichter, AquaPack und Louis setzen auf die Rolltop-Bauform, Orbit richtet sich zusätzlich an Fahrradpendler und der UrbanOne Travel Backpack verbindet Business- mit Reisefunktionen. Für große Eventauflagen kann dagegen ein leichter Sportbeutel zweckmäßiger sein.
Wenn Sie uns Einsatzgebiet, Laptopgröße, gewünschtes Volumen, Stückzahl und Ihr Logo nennen, können wir die Auswahl gezielt eingrenzen. Dabei beraten wir nicht nur zur Optik, sondern auch zu Funktion, Veredelungsfläche, Material, Sonderanfertigung und einem für den Einsatzzweck sinnvollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn noch Fragen offen sind, können Sie uns auch telefonisch erreichen.