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Bisphenol A - BPA

Bisphenol A oder kurz BPA ist ein chemischer Alleskönner. Er macht Kunststoffe besonders stabil, er dient als Klebstoff oder als Material für Bodenbeläge und kann sogar als Beschichtung für Kassenzettel eingesetzt werden. 

BPA steckt in vielen Produkten, die uns im Alltag begegnen. Vom Motorradhelm über das Handydisplay bis zum Hausstaub. Von der Plastikflasche über die Konservendose bis zum Spielzeug. Die Liste ließe sich weiter fortsetzen.

Alles schön und gut - könnte man denken. Hinter dem Schein steckt jedoch eine Tücke für den menschlichen Körper. 

BPA kann über die Atemluft, oder die Haut aufgenommen werden. Hauptsächlich gelangt der Stoff über Nahrung in unseren Körper. 

Einmal im Körper angelangt, imitiert BPA das weibliche Hormon Östrogen. Je höher der Bisphenol-Spiegel, desto größer ist die Gefahr unterschiedlichste Krankheiten zu erleiden. Krankheiten wie Diabetes, Brustkrebs, Herzerkrankungen oder Adipositas können die Folge sein.

Bei einer Studie der Uniklinik Freiburg wurde bei freiwilligen Versuchspersonen der Bisphenol-Spiegel vor- und nach dem Verzehr einer Supper aus der Konservendose gemessen. Das Ergebnis ist alarmierend: Der Bisphenol-Spiegel im Urin stieg um 1000 Prozent an. 

Aufgrund der Vielzahl an gesundheitlicher Folgen wird BPA seit 2017 auf der SVHC-Liste (Substances of very high concern) aufgeführt.

Aus Verantwortung gegenüber uns und unseren Kunden möchten wir bestmögliche Transparenz über unsere Produkte schaffen. In unseren Blogbeiträgen greifen wir dieses Thema auf und versuchen Ihnen einen besseren Überblick in dem Begriffs-Dschungel zu geben.